2 Jahre Weltreise - Rückblick & Gedanken

Wir schreiben den 08. Mai 2024 und vor knapp einer Woche waren wir genau 2 Jahre und 1 Monat in der Welt unterwegs. Seit 2 Wochen bin ich alleine in Bangkok, da Etienne zum Arbeiten in Australien ist und gerade habe ich sehr viel Zeit, unsere Reise ein wenig zu reflektieren. Was nicht heißt, dass wir dazu sonst keine Möglichkeit hätten, den Freiraum wissen wir uns mittlerweile nämlich absolut zu gestatten, ich bin einfach viel alleine und kann sämtliche Gedanken und Gefühle zulassen.

Auf vielen Reiseblogs gibt es nur Infos, Reisetipps oder man liest, dass eine Langzeitreise dich verändert, vielleicht ist ein kleiner Einblick in mein Gefühlschaos also für den Ein oder Anderen hilfreich oder auch einfach nur interessant.

Unsere Weltreise startete bewusst in Kolumbien, da das Land als eines der Günstigeren gilt und wir natürlich auch erstmal gucken wollten, wie wir mit unserem Budget so haushalten können und müssen. Die Wahl des Landes war goldrichtig, finde ich jetzt. Allgemein denke ich, dass es zumindest für mich gut war, in Lateinamerika zu starten und Asien hinten raus zu haben. Warum? Lateinamerika ist für mich als blonde Frau nach einiger Zeit sehr anstrengend gewesen. Catcalling hier, ‘Abends nicht mehr auf die Straße’ da, dazu kommt, das wir kaum Spanisch sprechen und alles irgendwie einfach nicht so easy ist wie in Asien. Mir ist bewusst, dass wir hätten besser Spanisch lernen können und es ist auch nicht ganz so übertrieben, dass man nicht in jedem touristischen Dorf Abends zuhause bleiben müsste, dennoch ist es ein anderes Gefühl ob man nun beispielsweise in Nicaragua unterwegs oder in Thailand. Und jetzt nach 2 Jahren ist man einfach gemütlicher, hat es gerne ein bisschen einfacher und vielleicht auch nicht mehr ganz so abenteuerlustig. Ich glaube einfach, dass mir Lateinamerika aus diesen Gründen jetzt viel zu anstrengend wäre. Aber so zum Start der Weltreise ist man für jedes wilde Abendteuer zu haben, hat kein Problem mit verrückten Busfahrten im Chickenbus und zieht auch gerne alle 3 Tage in einen neuen Ort um. Spoiler: da sind wir jetzt wesentlich ruhiger geworden!

Den ersten Monat unserer Reise  verbrachten wir also in Kolumbien und kamen erstmal so richtig an. Das klappte wirklich gut und schnell, auch wenn die ersten tage schon noch eine Achterbahnfahrt der Gefühle waren. Eine Mischung aus Freude, Aufregung und Überforderung, dazu kam ein schlechtes Gewissen, weil der Abschied schwer fiel und ich das Gefühl hatte, ich würde meinen Eltern etwas ganz Schlimmes antun. Wir waren in Kolumbien zwar wesentlich flotter von Ort zu Ort unterwegs als wir es jetzt sind, aber absolut nicht zu schnell, so dass wir je nach Ort mindestens 4 Tage blieben, in Palomino und Salento sogar länger als eine Woche. Und genau das ist so wichtig! Viele Reisende machen den Fehler, anfänglich viel zu schnell unterwegs zu sein, aber man darf nie vergessen, wie sehr solche Reisen schlauchen und dass man die ganzen neuen Eindrücke auch verarbeiten muss. 

Die nächsten Monate brachten uns nach Panama, Costa Rica und Nicaragua. In Nica verbrachten wir 6 Wochen und hatten eine unglaublich tolle Zeit in diesem wunderschönen Land, das nach wie vor irgendwo ganz vorne in meinem Ranking der Länder weltweit stehen würde. Ursprünglich wollten wir über El Salvador, Guatemala und Mexiko weiter nördlich in die USA reisen. Dort hatten wir aber Konzerttickets für Ende Juli und somit ein festes Einreisedatum. Außerdem nahm der Regen durch die einkehrende Regenzeit in Zentralamerika zu, so dass wir entschieden, relativ spontan nach Peru zu fliegen, da dort Winter war und das als die perfekte Reisezeit gilt. Also wieder zurück nach Südamerika und Hola Peru! 

Auf der Cathedral de Leon, in Leon, Nicaragua

Peru ist im Gegensatz zu Kolumbien oder den anderen Ländern in Mittelamerika sehr viel indignier, traditioneller und irgendwie härter als alles was wir zuvor erlebten. Irgendwie sowieso ganz anders, als es meinen Vorstellungen hätte entsprechen können und vor allem gab es so viel, was einem niemand vorher sagt. Das soll alles gar nicht negativ klingen und ich möchte Peru absolut nicht als ‘blöd’ betiteln, rückblickend haben wir wohl einfach einiges falsch gemacht und deswegen ist mir das Land gar nicht so gut in Erinnerung geblieben. Ich bin eigentlich kein Fan davon, jemanden einen Zeitrahmen zu nennen, den man braucht, um ein Land zu bereisen oder Urlaub zu machen. Es bringt doch nichts, deinem gegenüber zu sagen man bräuchte mindestens 4 Wochen Zeit, wenn er nun mal nur 2 Wochen Urlaub nehmen kann. Wenn 2 Wochen also reichen müssen, go for it! Bei Peru sehe ich das anders. Wir waren 3 Wochen im Land und unsere Tage waren vollgepackt bis obenhin, wir haben so viele tolle Reisende kennen gelernt, waren wandern und gönnten uns einfach keine Pause. Vor Ort habe ich aber auch nicht bemerkt, dass ich dringend eine Pause bräuchte. Warum wir unbedingt eine Pause gebraucht hätten? Ab Arequipa ist man dauerhaft in einer Höhe von mindestens 2300m unterwegs, die Luft wird dünner und der Körper bekommt weniger Sauerstoff zum Atmen. Meist macht sich die Höhe durch Kopfschmerzen oder auch Schwindel bemerkbar. Bei mir wars, wie immer eigentlich die Verdauung, die sich hier bemerkbar machte. Gar nicht so, wie du jetzt vielleicht denkst. Ich hatte nämlich eher das Gefühl, dass mein Körper hauptsächlich mein Gehirn mit dem vorhandenen Sauerstoff versorgte und die Verdauungsorgane hinten anstehen mussten. Alles verdaute also langsamer, ich hatte ständig Völlegefühl, da ich nicht zur Toilette musste, aber im nächsten Moment brauchte man Kreislauf wieder Nahrung obwohl ich doch gar keinen Hunger hatte. Ob das nun wirklich genauso ablief in meinem Körper weiß ich natürlich nicht, für mich macht es aber Sinn. 

Salzsee ‘las Salinas’ und damit ein nur Vorgeschmack auf die verrückte Andenlandschaft Perus

Wir waren wirklich jeden Tag unterwegs, sahen die wahnsinnigsten Andenlandschaften und wunderschöne Altstädte, gekrönt vom 5 tägigen Salkantay Trek zum Machu Picchu, der einer der tollsten Dinge der Reise überhaupt war, aber eben körperlich unglaublich anspruchsvoll. Unsere Trekkinggruppe war ausschließlich toll und wir verbrachten auch nach dem Trek noch viel Zeit zusammen, was wirklich unvergleichlich schön war. Ich bin aber ein Mensch, der gar nicht so viel sozialen Kontakt verarbeiten kann und viel Zeit für sich braucht und genau diese Zeit für mich hatte ich in Peru nicht. Wir hatten keine Zeit, zu verarbeiten und reflektieren, gepaart mit der körperlichen Anstrengung durch die Höhe keine gute Kombination.

Auf dem Gipfel des Salkantay, 46530m über Meeresspiegel

Nach Peru ging es nach einer langen Reise, die aus 23 Stunden Bus, 2 Flügen und einem langen Layover in Mexiko City endlich in die USA. Und das war einfach nur krass. Erneut! Man wird durch Film und Fernsehen mit den Usa groß und hat so viele Erwartungen. Plötzlich da zu sein war für mich eine erneute Achterbahnfahrt der Gefühle. Um Kosten zu sparen, nahmen wir Couchsurfen das erste Mal in Anspruch, was in Oceanside in einer fetten Vorstadtvilla an der kalifornischen Küste mehr als toll war. Aber wieder waren wir die ganze Zeit unter (ganz lieben, tollen) Menschen und meine social Battery war sowas von leer. Den 2 Tagen Couchsurfen folgte ein Red Hot Chili Peppers Konzert im Petco Park in San Diego und dann der Flug von LA nach Hawaii. Hawaii, kneift mich mal jemand? Wir kamen im Paradies schlechthin auf Kauai an, hatten uns ein AirBnB gegönnt und mein 30. Geburtstag stand an. Ich wurde von meiner Familie und Etienne mit einer Segeltour an der (aus Jurassic Park) berühmten Napali Coast überrascht und hatte einen der schönsten Tage meines Lebens. Dafür bin ich so unendlich dankbar. Ich weiß gar nicht, ob ich meine Gefühle meiner Familie gegenüber jemals so ausgedrückt habe - zeigt mal wieder, wie schwer so etwas ist.

Segeltour an der Napali Küste, eines der schönsten Erlebnisse überhaupt!

Einer tollen Woche im Paradies auf Kauai folgte der Flug nach Oahu, Hawaiis Hauptinsel. Alles war nach wie vor unglaublich aufgeregt, wie lange hatte ich von Hawaii geträumt? Und auf Oahu wartete eine ganz besondere Zeit auf uns, unser erstes Workaway, also ein paar Stunden Arbeit am Tag gegen Kost und Logie um die hohen Kosten für Unterkünfte auf Oahu zu sparen. Wir wurden von unseren Gastgebern und 2 anderen ‘Workawayern’ herzlich in Empfang genommen und am nächsten Tag starteten wir früh morgens um 7 direkt mit der Arbeit. Meist standen 3-4 Stunden Gartenarbeit auf dem Plan, wir bauten außerdem eine Outdoorshower und einen Schweinestall für ein Minischwein, hatten aber überhaupt kein Stress oder Druck, alles easy also. Direkt in den ersten Tagen begannen meine Nerven aber so langsam blank zu liegen. Ich weiß gar nicht, wie genau ich es besser erklären sollte. Ich war mit sämtlichen Situationen überfordert, im Supermarkt hat mich die Auswahl, die Lichter und die ganzen Farben erschlagen und ich kam nicht damit klar, wieder einen Vorgesetzten zu haben. Das Verhältnis war zwar absolut nicht das eines Angestellten, aber durch meine früheren Chefs habe ich wohl ein dezentes Problem mit Autoritätspersonen entwickelt und kam mit der geraubten Freiheit gerade nicht gut klar. Das klingt jetzt wirklich wesentlich schlimmer als es ist, denn das Verhältnis zwischen unserem Host, also in dem Fall Vorgesetzten Jason und uns war super locker, wir hatten Spaß bei der Arbeit und so viel Zeit, wie es eben brauchte, also gar keinen Druck. Es war lediglich dieses Gefühl, jemanden Rechenschaft schuldig zu sein. Tja, das war dann wohl die gute Reisemüdigkeit, die mich traf. Tatsächlich tritt der sogenannte ‘Travelblues’ bei vielen Langzeitreisenden nach ca. 4 Monaten das erste Mal ein und genau so war es bei mir auch. Zu Freud und Leid waren wir gerade auf Hawaii und planten 5 Wochen an einem Ort zu verbringen, kein Reisen, keine Umzüge. Leider auf Hawaii, da ich diesen Ort in den ersten 2 Wochen gar nicht so genießen konnte, wie ich vielleicht gewollt hätte. Zum Glück aber genau da, als wir uns für einige Wochen sesshaft machten, so hatte ich viel Zeit für Ruhe, Ankommen und Verarbeiten. Schon nach ein paar Tagen ging es mir deutlich besser. Wir arbeiteten morgens und verbrachten die Nachmittage am Strand, in dem Ort in dem wir wohnten - ganz ruhig also. Dennoch dauerte es eine wesentlich längere Zeitperiode, bis ich mich wieder so leicht wie vor dem Reisetief fühlen konnte. Ich hatte während einiger Wochen sogar große Sorgen, dass es sich nie wieder so leicht anfühlen könnte. Die Freiheit des Reisens, von der immer alle reden war wirklich von einem auf den anderen Moment wie weggepustet, aber die Pause, die wir auf Oahu hatten war in dem Moment das Einzige, was mir hätte helfen können und zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, sich Pausen zu gönnen. Auch auf Reisen! Denn Reisen ist anstrengend, auch wenn das immer abgetan wird, man sei ja schließlich im Urlaub. Nein, wir sind nicht im Urlaub. Reisen ist anstrengend. Wir haben genauso viele schlechte Tage wie wir es in Deutschland hatten, nur eine andere Art und Weise. Denn das ist das Leben. Und Das Reisen war jetzt unser Leben. Man braucht einen Alltag, man braucht Zeit für sich und das ist mir hier erstmals so richtig bewusst geworden. 

Auf 6 unfassbar tolle Wochen trotz anfänglicher Stolpersteine auf Hawaii folgte ein Roadtrip von Kalifornien bis nach Mexiko mit meiner Schwester und ihrem Partner: Das erste Mal Besuch aus der Heimat! Achterbahnfahrt der Gefühle, ich sag’s euch. Rückblickend betrachtet waren die fast 11 Wochen in den USA (inklusive Hawaii) aber trotz allem die besten meines Lebens. Kein Tag vergeht, an dem ich kein Heimweh nach den USA habe, egal wo auf der Welt ich gerade bin. 

Rumalbern mit meiner Schwester im Monument Valley

Nach den 11 Wochen ging es zurück nach Zentralamerika, El Salvador is calling. Und ich will ehrlich sein, die erste Woche zurück im (nicht falsch verstehen) spanisch sprechenden Chaos waren hart für uns. Es war wirklich schwer, sich nach all denn Vorzügen in den westlichen Staaten sich wieder einzufinden in das Land zwischen Nicaragua und Guatemala. Aber nach dem Leben im Camper zurück zu Hostels und Streetfood trafen wir schnell wieder auf ganz viele tolle Reisende, kletterten wieder auf Vulkane oder zu Wasserfällen. El Salvador wurde von Guatemala und dem Hike auf den Acatenango also nochmal getoppt, gefolgt von Mexiko. Von Mexiko hatten wir durchweg Positives gehört, ein Land mit so viel Vielfalt von Karibikküste über wunderschöner Natur bis zum wilden Pazifik. Aber in Mexiko brauchten wir wieder eine Pause. Ich war es leid, am Busbahnhof nicht zu verstehen, was für einen Bus wir buchen müssten, geschweige denn im Bus zu wissen, ob wir überhaupt richtig sind. Wir hatten die tollsten Unterkünfte in Homestayform, aber konnten uns kaum mit unseren lieben Hosts unterhalten. Es war einfach nur noch anstrengend und wir waren bereit für den nächsten Abschnitt! Australien, here we go. Und wieder mal kommt alles anders, als man vorher vielleicht denkt oder wie die Backpacker in Down Under zu sagen pflegen: In Australien ändern sich Pläne jeden Tag.

Ach, du schönes Mexiko! Leider konnte ich dich nicht so genießen, wie ich es gerne gewollt hätte.

Unser ursprünglicher Plan war eigentlich 2-3 Monate zu arbeiten, gut Geld zu machen und dann weiterzureisen. Australien stand nie so weit oben auf meiner Bucketlist, irgendwie war das Land am anderen Ende der Welt sogar ein bisschen ausgelutscht, da doch jeder 18 jährige nach dem Abi für 1 Jahr dorthin reist. In Sydney angekommen traf es mich wirklich fast wie einen Schlag oder sagen wir, so fühlt sich wohl Liebe auf den ersten Blick an. Sydney ist einfach eine bildschöne Stadt, bietet so viel an Unternehmungen und den Aussie Lifestyle fühlt man einfach direkt bis in die Fingerspitzen. Wir starteten unserer Australienabenteuer mit einem weiteren, richtig tollen Workaway und einem schönen Roadtrip entlang der Eastcoast mit guten Freunden aus Deutschland. Danach wurde es Ernst. Wir zogen nach Melbourne um endlich zu arbeiten. Ich hatte einen Job in einer Molkerei ergattern können, zu dem Zeitpunkt dachten wir nämlich, wir seien in Deutschland super ausgebildet und in Australien würde man Fachkräfte wie uns mit Kusshand nehmen. HAHA, falsch gedacht! Während ich in Deutschland als Schicht- und Abteilungsleiter tätig war, arbeite ich hier mit Leiharbeitern ganz am Ende der Kette in einem wenig modernen Unternehmen, in dem alles mit Hand gefertigt wurde und körperlich unglaublich anspruchsvoll war. Nach so einer langen Zeit ohne Arbeit nun also bei 30° den ganzen Tag auf den Füßen zu stehen und körperlich zu arbeiten war mehr als hart. Ich lag nach Feierabend um 17 Uhr im Bett und habe geweint vor Müdigkeit und Erschöpfung. Aber das wurde leichter. Ich verdiente zudem gut und hatte immer das gleiche Einkommen, da ich geregelte Arbeitszeiten hatte und nicht um Stunden betteln musste. Etienne hingegen hatte kein Glück bei der Jobsuche. Es waren zu dem Zeitpunkt einfach so viele Backpacker im Land, das man wirklich kämpfen musste für eine Zusage. Das drückte gewaltig aufs Gemüt, zudem war unsere Wohnsituation katastrophal und wir waren ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Nach 10 Wochen brachen wir unsere Zelte in Melbourne ab und voller Hoffnung ging es Richtung Brisbane, was sich als die beste Entscheidung entpuppte. Ich arbeitete bei einer Familie als Au Pair, dafür kamen wir kostenfrei unter und bekamen Geld für Lebensmittel. Etienne half auf dessen Baustelle mit, machte gut Stunden und verdiente wirklich gut. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten hatte Australien uns also entgültig eingenommen und wir wollten gar nicht mehr gehen, so kam es zum Kauf und Ausbau eines Autos. DAS Backpackerding in Australien schlechthin und eigentlich auch die beste Möglichkeit, kein Geld für Miete ausgeben zu müssen, da man ja im Camper wohnen kann. Uns war das Risiko anfänglich einfach zu hoch, ein solches Auto mit Verlust zu verkaufen, aber schlussendlich gesehen ist Miete zu zahlen in Australien einfach wirklich das Dümmste, was man machen kann. Denn diese ist viel zu teuer und vom hart erarbeiteten Geld bleibt gar nicht mehr so viel über. 

Unser Auto ist Australien - ein waschechter Landcruiser Prado

Durch Zufall fand ich am gleichen Tag 2 neue Jobs über eine Facebookgruppe. Ich zog mit dem Auto also auf einem Campingplatz auf dem Tamborine Mountain und arbeitete im zugehörigen Unternehmen im Restaurant und auf Hochzeiten. Etienne ging zeitgleich für immer 3 Wochen am Stück ins Outback und baute Silos und ab jetzt ging es finanziell steil bergauf. In den besten Wochen mit vielen Stunden verdienten wir zusammen 13000$, was ca. 8500€ entsprechen. Wahnsinn, oder? Und unsere Jobs machten zudem noch richtig viel Spaß, so dass der Abschied im September unglaublich schwer fiel. Ich hatte noch nie so viel Spaß an Arbeit wie zu dieser Zeit als Kellnerin. Der Kontakt und der Smalltalk mit Gästen, das Team um die Cezar Creek Lodges, hier stimmte einfach alles und fühlte sich eigentlich gar nicht mehr nach Arbeit an. 

Im September ging dann also endlich auf den Roadtrip von Ost nach West. Der Westen Australiens war immer mein Ziel, besonders Coral Bay und Esperance. Genau dafür hatten wir schließlich nun so lange gearbeitet, gespart und den 4WD ausgebaut. September wohlgemerkt, obwohl wir doch anfänglich nur 3 Monate im Land bleiben wollten?! Aber wie gesagt, unsere Pläne änderten sich täglich. 

Das erste Mal Campen direkt am Wasser mit unserem selbstausgebautem Camper!

Der Roadtrip an der Ostküste hoch war ein einziger Traum, besonders Orte wie Stanage Bay, wo wir einzig und alleine mit unserem Auto 3 Tage am Strand verbrachten oder Port Douglas hatten es in sich. Nun ging’s in Outback, quer durch die australische Wüste von Ost nach West, um erstmalig festzustellen, dass man bei so einem Roadtrip nie das Gefühl hat, endlich mal anzukommen. Anfänglich war es noch wirklich toll, Abends alleine im Outback zu campen, wir waren immer alleine, hatten kein Netz, kochten beim Sonnenuntergang und genossen die Zeit für uns. Aber irgendwann wird das langweilig, die Hitze tagsüber ist kaum zu ertragen und mit ihr diese Fliegen, die Flüssigkeit in Augen und Nase suchen, einfach nur lästig.

Willkommen im Outback!

In Broome hatten wir nach einigen Wochen zumindest kurz das Gefühl angekommen zu sein, hier war im Gegensatz zu den Dörfern im Outback mal wieder etwas los und die Strände im Umkreis waren wirklich toll.

Unreale Landschaft in Broome

Weiter ging es in den Karijini Nationalpark, der als einer der schönsten des Landes betitelt wird. Schön ist er sicherlich auch, wir hatten aber schon einige Nationalparks im Northern Territory gesehen und irgendwie sehen die Steine und Wasserfälle im Outback doch wieder alle gleich aus. Also endlich nach Exmouth und nach Coral Bay, die Ningaloo Küste ruft. Dieser eilt der Ruf voraus, ein heiles, buntes Riff zu beherbergen, man kann direkt vom Strand aus schnorcheln. Aber all das holte uns irgendwie nicht so richtig ab. Der Himmel war grau vom Rauch der umliegenden Buschfeuer, es war windig und nur Strand wird irgendwann auch schnell langweilig. Wir hatten aber noch 3 Wochen Zeit, bis wir für unseren Flug in Perth sein mussten. Diese 3 Wochen zogen sich unglaublich in die Länge. Wir konnten wegen des Windes kaum am Auto sitzen, mit Wildcampen muss man in der dieser Region unglaublich vorsichtig sein, da es streng geahndet wird und sonst war in der Region auch nichts geboten. Das hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt, zumindest hatten wir so große Erwartungen an diesen Teil Australiens und wurden echt enttäuscht. Unser Plan war Dato, mit Auslaufen unseres Visums Ende November auszureisen, das Auto am Flughafen unterzustellen und im Januar für die restliche Küste Western Australias wiederzukommen. Aber wir hatten keine Lust mehr auf das Leben im Auto, es wird irgendwie langweilig, alles wird zur Last und das Aufwachen an den schönsten Stränden hat keinen Wert mehr. Unser Plan änderte sich also wieder: das Auto so schnell wie möglich in WA anmelden (mit den Queensland Kennzeichen hätten wir es hier nicht verkaufen können, da es zur Ummeldung nach Queensland gemusst hätte) und dann im Januar nur nochmal wiederkommen um es zu verkaufen.

Campen in Coral Bay direkt auf dem Strand

Eine Woche vor unserem Flug kamen wir in Perth an, in der Hoffnung einen Termin in einer Werkstatt wahrnehmen zu können, damit unser Aut0 RWC, eine Art TÜV im Staat Western Australia ausgestellt kriegt, aber alles stellte sich komplizierter heraus, als erst gedacht. Wir konnten zumindest für Januar direkt einen Termin in der Werkstatt kriegen und saßen die letzen Tage in Perth eigentlich nur noch ab. Es war irre heiß, bis zu 40°C, dazu windig und wir hatten einfach keine Lust mehr im Auto zu leben und ständig den Gegebenheiten standhalten zu müssen. Diese Woche zog sich also wirklich sehr. 

Zeit absitzen im Lancelin am Strand

Mit einem Layover in Kuala Lumpur ging es nach Bangkok und Thailand war genau das, was wir nach einem Jahr in Australien gebraucht haben. Australien hat uns viele unglaublich tolle Tage beschert, aber mindestens genau so viele schlechte. Es hat uns verändert, hat uns viel Leichtigkeit genommen. Wir mussten unsere Art des Reisens in Thailand erstmal wieder zurückgewinnen.

Lost in Bangkok’s China Town

Damit aber noch nicht genug Achterbahnfahrt der Gefühle, 2 Tage vor Weihnachten stiegen wir in den Flieger Richtung Deutschland. Diesen Flug hatten wir bereits im Mai gebucht um unsere Familien an Weihnachten zu überraschen. Nach einem langen Stopp und dem Besuch der chinesischen Mauer in Peking landeten wir in Frankfurt. Ich würde lügen, wenn mich das emotional nicht schon die Wochen vorher extrem belastet hätte. Zu einem war da diese unglaubliche Vorfreude, wie oft hatte ich es mir seit Mai bloß ausgemalt meine Eltern in die Arme schließen zu können und ihre überraschten Gesichter zu sehen? Und gleichzeitig war da große Angst und Unsicherheit, ich brauche so viel Freiraum, lässt man mir diesen wenn wir für 3 Wochen bei unseren Eltern unterkommen? Wird das graue Wetter und die Dunkelheit mich wie einen Schlag treffen? Was hat sich alles verändert nach 21 Monaten? Habe ich mich verändert? Rückblickend kann ich sagen, ich habe mich nicht verändert. Zuhause in Deutschland war alles wie immer, auch ich war wie immer und fiel in genau die gleichen Muster wie vor der Reise. Ich war in mich gekehrt, wollte lieber für mich sein, aber habe mich über einen Alltag mit z.B. viel Sport sehr gefreut. Die Reise hat mich nicht verändert, sie hat mir nur gezeigt wie ich sein kann, wie glücklich und frei man sich fühlen kann, wenn man jeden Tag selbst entscheiden kann, wie man diesen gestaltet. Wie glücklich man ist, wenn die Sonne scheint und man dafür brennt, was man tut. Und das fehlt mir in Deutschland. Ich konnte in vielen Situationen nicht sein, wie ich eigentlich hätte sein wollen, habe mich meiner Familie dadurch sicher nicht immer fair gegenüber verhalten, aber in dem Moment konnte ich einfach nicht anders, war vielleicht überfordert oder fühlte mich unter Druck gesetzt. Heute tut mir das Leid. In den 3 Wochen bin ich durch alle Gefühlslagen gegangen, die man sich nur vorstellen kann. Ich war glücklich, zufrieden, fühlte mich Fehl am Platz und wusste nicht, wohin ich gehöre und wie es weitergehen sollte. Ich freute mich auf die Weiterreise und hatte gleichzeitig keine Lust mehr. Es fiel mir schwer, nicht rauszugehen, so wie sonst, da das Wetter auf der Reise doch immer gut war und wir jeden Tag was unternommen haben. Es war langweilig und erdrückend. Teilweise traf genau das ein, was ich erwartet habe und dann auch wieder nicht. Achterbahnfahrt der Gefühle! Und ganz ehrlich? Diese 3 Wochen haben mir noch eine größere Angst vor dem entgültigen nach Hause kommen nach der Reise beschert. Ich fühle mich jetzt eigentlich noch weniger irgendwo angekommen oder erwachsen. Ich habe schlichtweg keine Ahnung, wie ich mein Leben irgendwann mal gestalten möchte. Aber muss man das denn immer wissen?

Überraschungsbesuch an Weihnachten

Und diese Achterbahnfahrt sollte erstmal so weitergehen. Wir flogen zurück nach Bangkok, jedoch war Etiennes Australien Visum für die Einreise 3 Tage später noch nicht genehmigt. Durch seine Arbeit im Outback hatte er sich für ein 2. Jahr qualifiziert und diese Gelegenheit wollten wir nutzen, dass er später im Jahr nochmal für die Arbeit einreisen würde. Hierfür musste er jedoch ein spezielle Untersuchung machen und sein Touristenvisum wurde wegen des beantragten Arbeitsvisums abgelehnt. Ich flog also alleine nach Australien, um das Auto zu verkaufen und die 3 Wochen fühlten sich an wie meine persönliche Hölle. Ich war alleine mit meinen Gefühlen, musste die Zeit in Deutschland verarbeiten. Gleichzeitig ging mit dem Auto in der Werkstatt und bei der Ummeldung alles schief, was schief gehen könnte. Erst musste ich Ewigkeiten auf Ersatzteile warten und das Auto war durch einen Defekt in keinem guten Zustand. Sagen wir, ich hätte eigentlich nicht fahren dürfen, musste es aber ja, da es mein Zuhause war. Als das Auto endlich repariert werden konnte und das RWC ausgestellt bekam, folgte die Ummeldung. Auch hier benötigte es 3 Anläufe, die neuen Kennzeichen zu erhalten, da das Auto nicht auf meinen Namen gemeldet war, sondern auf Etiennes und ich es eigentlich nicht hätte ummelden dürfen. Mit neuen Kennzeichen konnte ich das Auto nach 2 Wochen dann endlich inserieren und die nächsten Dämpfer warteten, denn es meldete sich erstmal keiner. Nach Weihnachten war der Automobilmarkt in Australien stark eingebrochen, Inflation lässt auch hier grüßen. Irgendwann meldete sich endlich eine Interessentin, die aber eigentlich auf der Suche nach einem Van war. Wir einigten uns auf einen Preis, dann sagte sie doch wieder ab, da sie einen Van gefunden hatte und dann wollte sie das Auto doch kaufen. So ein Hin und Her habe ich selten erlebt, meine Nerven lagen mehr als blank. Letzten Endes kaufte sie das Auto und noch am selben Abend stieg ich in den Flieger nach Bangkok. Mit dem Auto haben wir sicherlich ein wenig Verlust gemacht, aber in dieser Situation hätte ich nicht noch länger ausgehalten und habe das Angebot der Käuferin dann einfach zugesagt. Nach diesen 3 Wochen war ich dann mit Australien auch wirklich erstmal durch. Zu erwähnen bleibt aber meine liebe Freundin Maria, die mich in Perth unglaublich unterstützt hat, ohne sie wäre diese ständige Unsicherheit wirklich kaum auszuhalten gewesen.

Das letzte Mal aufwachen im Auto mit Meerblick

Wir verbrachten nun einige Zeit in Bangkok, um anschließend nach Kuala Lumpur zu reisen. Irgendwie hielt die Pechsträhne hier einfach an, falsch gebuchte Flüge, ausgebuchte Busse… Malaysia holte uns nicht ab und wir machten uns auf nach Singapur, um von da aus endlich nach Indonesien zu fliegen. Wir waren kaputt von den letzten Monaten, dem ganzen emotionalen Stress und dann noch die anstrengenden Tage in den Großstädten. Inselfeeling war genau das, was wir brauchten und so nutzen wir die 4 Wochen auf Lombok und Bali, um wirklich mal zu entspannen und erkundeten gar nicht so viel der tollen Inseln. Das können wir später noch machen!

Manches kommt halt eben doch genau dann, wenn man es braucht: Und das war Indonesien für uns.

Die Entspannung brauchten wir aber wirklich, auch im Hinblick auf das, was danach kommen sollte: Japan! Und das zur Kirschblüte, damit ging schon ein kleiner Traum in Erfüllung. Die Zeit in Japan war unglaublich intensiv. Eine so neue Kultur mit dennoch so vielen Parallelen zu unserem westlichen Leben in Deutschland. In den Städten gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass 3 Wochen eigentlich nicht ausreichen, aus Kostengründen mussten sie das allerdings. 

Mit ein wenig Abstand betrachtet habe ich unsere Zeit vor Ort geliebt, wir konnten das erste Mal wieder Frühling spüren, haben so viel Spaß zusammen gehabt wie lange nicht mehr und unglaublich gut gegessen. Das Essen nur in den Convenience Stores ist wirklich so lecker und es ist einfach ein Vibe, 3x am Tag im Family Mart zu sitzen und aufgewärmtes To Go Essen zu genießen. Allein die Menschen und vielleicht deren Kultur war nicht so ganz meins. Die meisten Begegnungen waren kühl und zum Teil unfreundlich. Oft hatte man das Gefühl, als Tourist unerwünscht zu sein. Mir ist bewusst, dass Japaner kulturell bedingt Augenkontakt meiden und selten lächeln, dennoch fehlte mir genau das. Vielleicht fiel es mir auch nur so stark auf, da wir aus Ländern wie Indonesien und Thailand kamen und die Menschen hier das genaue Gegenteil sind? Aber Japan hat in den letzten Jahren mit Massentourismus zu kämpfen und ich hatte wirklich oft das Gefühl, ich sei unerwünscht. Viele mit denen ich darüber redete, nahmen das Gegenteil wahr. Zeigt aber auch mal wieder, dass Reisen aus Zufällen besteht. Ob du einen Ort oder ein Land lieben lernst, hängt von so vielen Faktoren ab. Fühlst du dich in deiner Unterkunft wohl? In welchem Stadtteil kommst du unter? Wie ist das Wetter? In welcher Verfassung ist der Local, der dir auf der Straße begegnet? In welcher Verfassung bist du? So viel mehr, als nur ein Land oder eine Kultur an sich. Verrückt, oder? Gleichzeitig auch schön und bereichernd, sich dessen bewusst zu sein. 

Chureito Pagoda mit Mount Fuji im Hintergrund und mal wieder einer dieser Moment: Was durften wir schon alles gemeinsam erleben?

Japan folgten 5 Tage Seoul, quasi ein verlängerter Layover, weil die Flüge dorthin sehr günstig waren. Hier hatten wir auch eine richtig tolle Zeit, die aber unterbewusst überschattet wurde von dem, was darauf folgen sollte: Für Etienne sollte es von Seoul aus nach Australien gehen, zurück zur Arbeit. Gleichzeitig würde ich nach Bangkok fliegen.

Und hier bin ich, in Bangkok, dem Ort, den ich als Home away from Home betiteln würde. Ich wohne im mir bekannten Hostel, wo auch Etienne unterkam, während ich in Australien war. Ich habe ein tolles Doppelzimmer und viel Zeit und Ruhe für mich. Ich gehe regelmäßig ins Gym, in dem ich freudig begrüßt wurde, weil ich schon so oft dort war und ich würde behaupten, die 3 Thais (Ake, T.J. und Don, ich hoffe ich schreibe die Namen richtig) und ich sind jetzt richtige Gym-Bros. Von meinem Lieblingsbarista im Cafe um die Ecke wurde ich in seine Bar eingeladen und ich glaube, weil diese Gegend hier in Phaya Thai so local ist, fühle ich mich hier eben so wohl. Die Menschen sind an mir interessiert und wollen nicht nur Geld mit mir verdienen, ich fühle mich hier richtig heimisch. Es war also absolut die richtige Entscheidung, für die erste Zeit der Trennung nach Bangkok zu gehen. Ich kenne mich hier aus und fühle mich einfach wohl und angekommen. Aber ich würde lügen, wenn der Abschied uns leicht fiel. Ich hatte in den letzten 2 Wochen gute und schlechte Phasen und vermisse Etienne abgöttisch. Als ich anfänglich alleine war, wurde mir erst bewusst, wie sehr man miteinander verbunden ist. Jeder Schritt oder jede Tat erinnert mich an ihn. Ich brauchte nur in die Dusche gehen und sah ihn vor meinem inneren Auge im Zimmer auf mich warten. Aber im nächsten Moment bin ich unglaublich dankbar dafür, dass wir die letzten 2 Jahre fast ausschließlich miteinander verbringen durften. Wir haben so viele Erlebnisse zusammen erlebt und teilen so viele Erinnerungen miteinander. Diese Möglichkeit hat man nicht, wenn man in Deutschland seinem Leben nachgeht, mindestens 8 Stunden am Tag arbeitet und somit voneinander getrennt ist. Natürlich ist es auch nicht immer leicht, immer zusammen zu sein, aber man arrangiert sich und ich könnte mir keinen anderen Menschen an meiner Seite vorstellen, mit dem das möglich wäre. Aber mal ehrlich; Ich zähle die Tage, bis wir uns endlich wiedersehen und freue mich auf das was kommt. Wenn es auch gleichzeitig gerade gut ist für mich, längere Zeit an einem Ort zu bleiben, denn ich sehne mich nach nichts mehr als nach einem ganz normalen Alltag. Die kleinen Dinge, oder? Mittlerweile fühle ich mich aber schon wesentlich ‘bereiter’, doch irgendwann nächstes Jahr wieder nach Deutschland heimzukommen, auch wenn ich nach dem Heimatbesuch in Deutschland schnell wieder weg wollte. Es ist wirklich der Alltag, der mir am meisten fehlt. Geregelte Strukturen. Und auch, wenn ich unsicherer als je zuvor bin, was die Zukunft bringt, weiß ich irgendwie, dass sich schon alles fügen wird. Ich glaube, das ist eine Sache, die ich während des Reisens wirklich lernen durfte. Ich bin manchmal gleichzeitig müde vom Reisen und trotzdem freue ich mich auf das, was noch kommt, wenn Etienne die Arbeit in Australien wieder an den Nagel hängt. Gerade auf Länder wie Laos, Indonesien und co. freue ich mich schon seit dem Start der Reise, denn genau das hatte ich mir während der Zeit in Lateinamerika immer herbeigesehnt.
Ich hoffe, dieser Beitrag konnte ein wenig Einblick in das Gefühlschaos geben, welches man bei einer Langzeitreise durchlebt. Auch wenn viel schief gegangen ist, oder nicht leicht für uns war, war diese Reise dennoch die beste Entscheidung meines Lebens und ich liebe jeden weiteren Tag, den wir in der Welt unterwegs sind. Aber es ist kein Urlaub, es ist das Leben wie es auch zuhause ist. Und auch da läuft nicht immer alles so, wie man es sich eben wünscht.

Laura

Hi, ich bin Laura, seit einer ganzen Weile in der Welt unterwegs und habe eine Menge Geschichten von meiner Reise zu erzählen. Ich fühle mich gleichermaßen wohl in den Metropolen dieser Erde wie auch auf den schönsten Inseln am Strand oder bei einer Wanderung in den Bergen. Hier findest du von Allem etwas!

Zurück
Zurück

Karibik-Traum: Corn Islands, Nicaragua

Weiter
Weiter

Hawaii - aber low budget