… Thailand
Auf einen Blick:
Hauptstadt: Bangkok
Sprache: Thailändisch
Währung: Thai Baht
Einreisebestimmungen: Visa on Arrival für Deutsche für 60 Tage
Reisezeit: Trockenzeit von November bis März
Thailand - das Land des Lächelns. Sicherlich eins der meist besuchtesten Länder in Südostasien, aber die Vielfalt des Landes ist so groß, dass hier jeder das findet, was er sucht. Großstadtdschungel in Bangkok, Reisfelder und satte Natur im Norden und im Süden ist garantiert für Jeden genau die Insel dabei, die das bietet, was einem gefällt. Von Fullmoon Parties über Paradiese für Taucher und Schnorchler bishin zu einsamen Inseln, die ganz viel Ruhe bieten.
Ich habe bereits 7 Stempel der thailändischen Immigration im Reisepass und ich glaube ich würde behaupten, dass es mir kein Land so angetan hat, wie Thailand. Es sind die Menschen, von denen 95% dem Buddhismus angehören, ihre freundliche, aber nicht zu aufdringliche Art uns Touristen gegenüber. In Thailand fühlt sich alles etwas leichter an, man kommt überall von A nach B, mit Englisch kann man sich gut verständigen und an jeder Ecke findet man etwas Gutes zu Essen.
Die Thailändische Küche ist unverwechselbar. Selbst, wenn es nur um das Touri-Gericht schlechthin geht, mit einem Pad Thai macht man bestimmt nichts falsch. Am besten schmeckt das Essen dort, wo man es nicht erwartet, an Straßenständen oder kleinen Garküchen. Der Geruch von gutem Essen lauert überall. Meine Favoriten sind Banane Curry, gelbes Curry oder auch Fried Cashews , eine Sauce mit Cashews, Gemüse und wahlweise Fleisch oder Tofu. Tofu bekommt man übrigens in Thailand fast überall, was es Vegetariern sehr leicht macht. Aber Achtung: “Just a little spicy” bedeutet, die Schärfe kommt aus der Hölle persönlich. Da sind die Thais einfach anders.
Thailands Norden und seine wunderschöne Stadt Chiang Mai bietet viele Tempel, eine wunderschöne Altstadt und drumherum viel Natur.
Abenteuerlustige machen sich mit dem Roller selbst auf nach Pai. Dorthin führt eine Straße durch die Berge und traditionelle Dörfer mit 762 Kurven und unzähligen schönen Ausblicken an Aussichtspunkten. Das kleine Dorf lädt zum Entspannen ein, es gibt viele gute Restaurants und gute Cafés und umher Reisfelder, ein paar schöne Hikes oder Tempel.
Auch Chiang Rai ist einen Besuch wert und vor allem für seine 2 besonderen Tempelanlagen bekannt: Den weißen und den blauen Tempel.
Nun zu Thailands Inseln und wie bereits gesagt, kommt hier wirklich jeder auf seine Kosten. Die 2 bekanntesten von ihnen sind wohl Phuket und Kuh Samui, die wir aus eben dem Grund nicht besucht haben. Hier trifft man, so wie es sich rumspricht doch gerne mal auf Touristenmassen. Thailand bietet aber mehr als 500 Inseln, zwar sind nicht alle besucht oder touristisch erschlossen, aber dennoch findet hier jeder das, was er sucht. In der Andamanensee, dem westlichen Teil Thailands Süden machen Phukets Nachbarinseln Koh Yao Yai, Koh Yao Noi oder auch Kot Lanta auf sich aufmerksam. Hier liegt auch Koh Phi Phi, mit dem berühmten Strand Maya Bay aus dem Film The Beach mit Leonardo Di Caprio.
Im Golf von Thailand liegt das Paradies für Taucher schlechthin, Koh Tao und seine Nachbarinsel Koh Phangan, die für seine legendären Full Moon Parties bekannt ist. Immer mehr an Beliebtheit gewinnen auch Inseln wie Koh Chang oder Koh Kood, nur um einige Beispiele zu nennen.
Thailand ist dafür bekannt, wie seine Nachbarländer ein sehr günstiges Reiseziel zu sein. Dem ist auch nach wie vor so, auch wenn sich Preise nach der Pandemie sicherlich etwas erhöht haben. Hier gilt aber, es kann genauso teuer werden, wie auch günstig. Man kann wirklich alles haben in Thailand. Gute Low Budget Doppelzimmer für 10€ die Nacht oder das Luxushotel für 200€. Ein Pad Thai in Bangkoks Szeneviertel kann 10€ kosten, an einem Straßenstand in einer weniger touristischen Gegend aber auch nur 1,30€. Hier ist es an jedem selbst zu schauen, wie viel man ausgeben möchte.
Einreise
Für die Einreise in das beliebte Land in Südostasien benötigen Deutsche kein Visum. Bei Ankunft am Flughafen erhält man on Arrival mittlerweile sogar 60 Tage, die noch 1x verlängert werden können. Hierfür kann allerdings die Vorlage eines Ausreisetickets verlangt werden. Während meiner Einreisen war dies nie der Fall, dennoch ist man mit einem Onward Ticket dann auf der sicheren Seite.
Für Langzeitreisende, die wie ich öfters im Jahr in Thailand einreisen wollen oder sich länger dort aufhalten wollen und durch Visa Runs ein neues Visum erhalten wollen ist sicher interessant, dass pro Jahr nur 2x über den Landweg einreisen darf. Die restlichen Einreisen müssen über den Luftweg, also per Flug erfolgen.
Transport
Thailand ist unglaublich einfach zu bereisen. Die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und viele Strecken können sogar mit großen Reisebussen zurückgelegt werden. Üblich ist es aber auch, in einem Minivan von A nach B gebracht zu werden.
In Bangkok können die weiten Distanzen in der Stadt am besten und auch am günstigsten mit dem BTS Skytrain oder der MRT zurückgelegt werden. Eine Fahrt kostet oftmals nicht mal einen Euro. Ansonsten kann man sich mit den Apps Grab oder Bolt (Bolt ist etwas günstiger) einen Fahrer bestellen und die Fahrt direkt online bezahlen. Man kann hier zwischen Fahrten im Auto oder auf dem Motorbike wählen.
Zu den Inseln sind Kombinationen aus Bus/ Minivan und Speedboat oder Fähre üblich. Längere Fahrten können problemlos über 12go.asia gebucht werden. Und auch wenn einige Vorgänge hier chaotisch aussehen, mach dir keine Sorgen, solange du gezahlt hast, wirst du auch immer irgendwie an dein Ziel gebracht. 12go.asia bietet auch sämtliche Fahrten in die Nachbarländer Thailands undlässt jede fahrt sehr komfortabel wirken.
Good to know - ein bisschen Talk unter Reisenden
Thais freuen sich, wenn man als Tourist Hallo und Danke auf thailändisch beherrscht! Hallo heißt Sawadee ka (für die Frau) und krap (für den Mann); um sich zu bedanken heißt es Kop Khun ka und Kop Khun krap
Außerdem freuen sich die Thais über den visuellen Gruß, den sogenannten Wai. Man legt z.B. zum Dankeschön die 2 Handflächen aufeinander und führt sie zumindest bis zur Brust, je höher, desto respektvoller der Gruß
7/11 hat in Thailand fast Kultstatus, Snacks um das berühmte Sandwich Toast oder Edamame aus der Gefriertruhe sind ein Muss, diese werden direkt im Laden noch aufgewärmt
in vielen Restaurants oder Geschäften ist es üblich, seine Schuhe beim Betreten auszuziehen, achte hier einfach darauf, ob schon Schuhe oder Sandalen vor dem Laden auf ihre Besitzer warten und wie die anderen Besucher sich verhalten
Bangkok
Man liebt sie oder man hasst sie. Für mich ist es ganz klar die große Liebe. Schon beim Verlassen des Fliegers an einem der beiden Flughäfen in Bangkok, dem Tor zu Südostasien schlechthin gibt mir die hohe Luftfeuchtigkeit und dieser gewisse Geruch der Stadt ein ganz besonderes Gefühl. Ich glaube, diejenigen, die schon mal dort waren, wissen genau wovon ich spreche.
Bangkok ist organisiertes Chaos, es ist laut, aber man findet auch ruhige Ecken. Es ist lebendig und authentisch, es ist verwirrend, hässlich und wunderschön zugleich.
Backpacker treffen finden sich meist in den Hostels und Unterkünften rum um die Khao San Road wieder. Trotz unzähliger Besuche in Bangkok war ich erst einem Abend vor Ort und habe es als “nicht meins” abgestempelt. Hier toben Parties, Bars und Livemusik und es gibt viel Bier.
Meine Ecke habe ich in der Gegend um das Pillow & Bread Hostel gefunden. Genauer gesagt im nördlichen Stadtteil Phaya Thai. Etwas ab vom Schuss aber mit der Metro sehr gut zu erreichen und vor allem eine richtig authentische Local Gegend.
Ganz in der Nähe liegt aber auch z.B. der Chatuchak Marktplatz, an dem jedes Wochenende der bekannte Weekend Market stattfindet. Einer der größten Märkte in Südostasien, auf dem es sogar wirklich viele hochwertige Dinge und auch Vintage Kleidung zu kaufen gibt. Gleich nebenan befindet sich außerdem die Bang Sue Junction. Ein sich über mehrere Etagen Streckendes Paradies für Vintage und Antikliebhaber. Hier findet man von Vintage Kleidung bis hin zu Möbeln wirklich alles, was das Second Hand Herz höher schlagen lässt.
Ansonsten gilt es in Bangkok natürlich, einige der zahlreichen Tempel zu besuchen. An Bekanntheit und bestimmt auch Schönheit voran sind die Tempel Wat Pho mit seinem riesigen, liegenden Buddha und Wat Arun, sowie der Königspalast.
Etwas weniger bekannt, also auch deutlich weniger überlaufen und dennoch wunderschön sind Wat Benchamabophit Dusitwaranam und Wat Ratchanatdaram Worawihan. Während meines letzten Aufenthaltes in Bangkok besuchten wir außerhalb den Drachentempel Wat Samphran, der ca. 30km außerhalb der Stadtmitte liegt.
Wat Benchamabophit Dusitwaranam
Wat Ratchanatdaram Worawihan
Wat Samphran
Sehenswert ist auch der erst 2021 errichtete Big Buddha Paknam Phasi Charoen Tempel. Für mein Fotografenherz allerdings eher weniger die Anlage um den großen, goldenen Buddha als von etwas weiter weg zum Sonnenuntergang.
Paknam Phasi Charoen
Ein Besuch in Bangkoks China Town darf nicht fehlen. Das chinesiche Viertel ist das größte außerhalb von China selbst.
Tagsüber kann man sich über den Markt treiben lassen. Von Souvenirs über Handyhüllen bis zu sämtlichem anderen Schnickschnack ist hier alles geboten.
Besonders sehenswert finde ich den Trubel aber zum Sonnenuntergang, wenn die Locals beginnen, ihre Straßenstände und Wägen für den Streetfoodmarkt aufzubauen. Das organisierte Chaos schlechthin. Hier wird so lange gerückt und aufgebaut, bis alles irgendwie passt. Man kann sich durch verschiedenste Arten von Streetfood probieren und sogar bei Michelin Starköchen für einen schmalen Taler essen.
Chiang Mai
Die Stadt in Thailands Norden ist nach Bangkok die zweitgrößte des Landes. Wenn man sich aber wie die meisten Touristen nur in um um den Bereich der Altstadt aufhält, kriegt man davon so gar nichts mit, da alles in der Stadt recht entspannt wirkt.
In Chiang Mai und Umgebung gibt es unglaubliche 600 Tempelanlagen. In der Altstadt stolpert man wirklich an jeder Ecke über eine neue Anlage. Anfänglich habe ich versucht, die Namen der jeweiligen, die wir besucht haben mitzuschreiben, habe aber jedoch relativ schnell aufgegeben. Besser ist es, sich einfach treiben zu lassen, jeden Tempel zu besichtigen, der einem gefällt und zwischendurch ein Päuschen zu machen in einem der vielen Cafés, die wirklich guten Kaffee bieten.
Oder man bummelt durch Shops und Boutiquen mit Accessoires, Kleidung oder auch Kunst oder über einen der vielen Nachtmärtke. Auch im Umland der Stadt gibt es einige sehenswerte Tempel, die vor allem einen schönen Ausblick auf die Stadt bieten. Hierfür mietet man sich einfach einen Roller und macht sich auf den Weg. Mein Favorit ist der Tempel Wat Phra Doi Kham.
In Chiang Mai muss man dem Northlands Restaurant unbedingt einen Besuch abstatten. Wir haben hier wirklich jeden Abend gegessen und teilweise auch gefrühstückt. Das Essen ist lecker, wenn auch nichts besonderes, aber was das Erlebnis hier so unglaublich macht ist die Dame des Hauses und ihre Gastfreundlichkeit. Ich habe die Inhaberin gerne “Mama Northland” genannt, da ich ihren Namen natürlich leider nicht weiß. Sobald man sich an einen der Tische setzt bekommt man die Speisekarte und jeweils eine Flasche Wasser, danach gibt es Bananen, Passionfruit und eine Art Pudding aus Kokosnuss in Bananenblättern angerichtet. Und das einfach so als Geste des Hauses. Die Speisen sind außerdem unfassbar günstig und die Portionen riesig. Ein riesiger Teller Pad Thai hat gerade mal 1,31€ gekostet. Mama Northland hat sich jedes Mal wenn wir kamen so über uns gefreut, einfach herzlich und damit eine ganz große Empfehlung.
Pai
Pai ist ein kleines Dörfchen etwa 130 km Luftlinie von Chiang Mai Richtung der Grenze von Myanmar entfernt. Das Dorf in den Bergen bietet viele kleine Restaurants und Cafés und vor allem traumhafte Natur drumherum. In den letzten Jahren haben sich viele Alternative im Dorf niedergelassen, was ihm einen leichten Hippiecharakter verleiht.
Für viele Reisende ist aber besonders die Fahrt nach Pai das Abenteuer schlechthin. Die Straße durch die Berge besteht aus 762 Kurven. Sie führt durch traditionelle Dörfer und bietet einige wunderschöne Aussichtspunkte. Um das Abenteuer erleben zu können fährt man natürlich selbst mit dem Roller, anstelle den Shuttle zu nehmen, so ist man absolut flexibel und kann anhalten, sobald man möchte. Genau in dieses kleine Abenteuer stürzten wir uns auch. Der Rollerverleih Aya-Service ist genau darauf spezialisiert und bietet verschiedene Rollertypen zum Verleih an. Man hat die Möglichkeit, mit dem Roller hin und zurück zu fahren oder auch den Roller bei der Stelle in Pai wieder anzugeben und mit dem Shuttle zurückzufahren. Die Shuttlebusse fahren 4x täglich und nehmen dann sogar die Gepäckstücke mit, die man natürlich aufgrund der Größe auf dem Roller schlecht transportieren kann. Wir entschiednen uns für eine kleine Honda Click mit hohem Kilimeterstand, da das Mieten so für uns am Günstigsten war. Natürlich hat man uns zu einer größeren Maschine geraten, da wir 2 Personen auf dem Roller waren und es einige steile Berge zu überqueren galt, aber wir hatten mit unserer kleinen gar keine Probleme während der Fahrt und würden das immer wieder so machen. Der Roller kostete uns somit ca. 5,50€ pro Tag.
Wir starteten gegen 11 Uhr vormittags und hatten den ganzen Tag Zeit, in Pai anzukommen. Wir hielten in 2 Cafés für eine Pause, an einige Viewpoints und in einem kleinen Restaurant zu einem Pad Thai zu Mittag. Auf den letzten Kilometern der Strecke begann es ein wenig zu regnen, was an sich nicht so schlimm war, nur wurde die Straße unglaublich glatt. Wir rollten die Berge in einer Geschwindigkeit runter, dass wir wohl zu Fuß schneller gewesen wären. Währenddessen überholten wir aber 4 verunfallte Rollerfahrer, die es aus den Kurven gezogen hatten. Zum Glück schienen alle wohlauf zu sein. Als wir sicher in Pai angekommen waren, waren wir darüber aber wirklich erleichtert.
Am späten Nachmittag checkten wir in unsere Unterkunft Pho Rak Nga Pai ein und wurden herzlich empfangen. Wir fanden uns in einem kleinen Hüttchen ca. 20 Minuten aus dem Kern von Pai wieder, die Anlage war mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und wir fühlten uns direkt pudelwohl.
Pais Umland lädt zu Rollertouren durch die Reisfelder ein, man kann einen großen Buddha besuchen und den Sonnenuntergang am Pai Canyon bestaunen. Besonders schön ist auch die sogenannte Bamboo Bridge. Eine Art Gehweg aus Bambus über die Reisfelder, mit ganz viel Liebe gestaltet.
Chiang Rai
Chiang Rai, eine weitere kleine Stadt in Thailands Norden unweit der laotischen Grenze und dient dadurch vielen Reisenden auch als Ausgangsort, um die Grenze nach Laos zu überqueren. Bekannt ist die Stadt ansonsten hauptsächlich für ihre 2 außergewöhnlichen Tempelanlagen, den blauen, sowie den weißen Tempel. Wobei letzterer an sich gar kein Tempel ist, sondern eher ein privates Kunstwerk eines thailändischen Architekten.
Chiang Rai ist überschaubar, bietet aber eine schöne Altstadt mit Märkten einer Art Food Court am Night Bazaar, der täglich zu den Abendstunden öffnet und die leckersten Speisen bietet. Von Chiang Mai aus erreicht man die Stadt mit dem Greenbus nach einer ca. 4,5 stündigen Fahrt. Der Bus fährt mehrmals täglich und ist über 12go.asia buchbar.
Der Blue Temple, Rong Suea Ten ist je nachdem wo man in der Stadt unterkommt gut zu Fuß zu erreichen, da er ziemlich zentral im Stadtkern liegt. Das Bauwerk ist wirklich beeindruckend und auch wenn man schon einige Tempel in Thailand gesehen hat nochmal etwas ganz besonderes.
Für den weißen Tempel Wat Rong Khun leiht man sich am Besten einen Roller, denn er liegt ein wenig außerhalb des Zentrums. Apropos weißer Tempel: Eigentlich ist er gar kein herkömmlicher Tempel, wie man sie aus Thailand sonst kennt. Vielmehr ist es ein Kunstprojekt des Architekten Chalermchai Kositpipat und nach wie vor sind einige Teile der Anlage noch nicht fertig gestellt. Der Eintritt hier kostet 50 TBH.
Eine weitere Sehenswürdigkeit in Chiang Rai’s Umgebung ist die Goddess of Merci, Wat Huay Pla Kang. Die weibliche Abbilung eines Buddha ist 79m hoch. Der Glaube besagt, dass jeder der an ihr betet Gesundheit und oder Geld als Gabe erhält.
Koh Tao
Koh Tao, eine der 3 Schwesterinseln im Golf von Thailand hat im Gegensatz zu Koh Phangan und Koh Samui nicht unbedingt den Ruf für die Insel mit den paradiesischsten Stränden, hat aber ihre ganz eigenen Highlights zu bieten.
Koh Tao verdankt ihre Beliebtheit eher wegen der Unterwasserwelt, die Taucher weltweit anlockt. Mit Ca. 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr zählt die Insel damit zu den beliebtesten Zielen Thailands, was aber nicht heißen soll, dass die Insel überlaufen und voll ist.
Die Anreise nach Koh Tag ist easy. Per Fähre erreicht man die Insel vom Festland aus Chumphon, Surat Thani oder von der Nachbarinsel Koh Samui. Wir buchten unsere Fährüberfahrten per 12gGo.asia und haben nur gute Erfahrungen gemacht.
Wir waren während der High Season im Dezember vor Ort und ich empfand die Insel als gut besucht, war aber angenehm überrascht. Auf Koh Tao findet wohl jeder den Ort, den er für seinen Urlaub oder für seine Reise sucht. Ein bisschen mehr Trubel gibt es am Sairee Beach, die Promenade bietet unzählige Tauchschulen und Hotels, sowie einige Bars und Restaurants. In den Seitenstraßen haben sich weitere Restaurants angesiedelt und ich will ehrlich sein, für unseren Geschmack fanden wir hier das beste Essen während unserer Zeit in Thailand. Ein wenig weiter nördlich, fernab vom Trubel finden sich einige sehr ruhig gelegene Unterkünfte mit tollem Ausblick auf die Bucht. Oder man kommt eben in einer der Seitenstraßen unter, auch da ist es wesentlich ruhiger als an der Promenade. Genauso taten wir es und empfanden die Lage rund um Sairee als perfekt.
Unser Lieblingsstrand war der im Osten liegende Haad Sai Daeng, der nur mit einem Roller zu erreichen ist. Hier haben sich einige Resorts niedergelassen, aber auch Außenstehende dürfen den Strand besuchen. Das Wasser ist glasklar und es gibt sogar Schattenplätze unter den Bäumen und Palmen. Der Strandabschnitt ist zwar sehr klein, war aber nie überlaufen. Die Bucht lädt auch zum Schnorcheln ein und sogar mit bloßem Augen vom Strand aus konnten wir kleine Riffhaie entdecken.
Auch wenn Koh Tao nicht das Strandparadies schlechthin ist, finden sich hier einige wunderschöne Buchten, besonders im Osten und Norden der Insel. Aber auch der Sairee Beach lädt für einen Strandtag ein und wird zum Sonnenuntergang besonders schön.
Etwas weiter Nordöstlich liegt die Tanote Bay, die fürs Klippenspringen oder bekannt ist. Hier ragt ein ca. 5m hoher Fels aus dem Wasser, zu dem man erstmal hinschwimmen muss. Mittels Seil erklimmt man den kargen Stein und ist man einmal oben, gibt es keine andere Möglichkeit, als hinunterzuspringen.
Im Norden der Insel liegt die berühmte Mango Bay. Eine Bucht mit einem verlassenen Resort am Hang, die gerne von Tauchschulen für Kurse genutzt wird. Der Strand selbst ist nur durch eine abenteuerreiche Rollerfahrt, einige Treppenstufen und Klettern über Felsen oder eben per Boot zu erreichen. Wir entschieden uns für Ersteres, im Nachhinein betrachtet würde ich die ganze Anstrengung des Hinweges nicht nochmal auf mich nehmen, der Strandabschnitt ist nicht so besonders, dass sich die “Strapazen” gelohnt hätten. Schon alleine die Rollerfahrt hat es in sich, es geht zum Teil Steil bergab, über Steine, Felsenn und Matsch. Ich stieg mehrere Male ab und Etienne rollte ganz langsam bergab. Zum Glück ist alles gut gegangen. Am Parkplatz angekommen ging es ca. 400 Treppenstufen durch das verlassene Resort hinab. Hinab - sprich - nachher auch wieder hinauf. Da es sich hier um Privatgelände handelt, mussten wir einen Eintritt von 100 BHT pro Person bezahlen. Angekommen auf einer Art Steg mit verlassenen Gebäuden und heruntergekommenen Liegen konnten wir den Strandabschnitt rechts hinter den Felsen bereits erkennen. Es ging weitere 15 Minuten über die Felsen Richtung Strand, hier ist einiges an Vorsicht geboten, um nicht wegzurutschen. Nach einer gefühlten Ewigkeit bei 32°C kamen wir verschwitzt an und wurden ein wenig enttäuscht. Es lagen ca. 12 Boote mit Tauchschulen in der Bucht, die allesamt Kurse gaben. Das Wasser war schaumig und dreckig. So stellt man sich eine ruhig angepriesene, verlassene Bucht nicht vor. Dass der Rückweg über die Felsen und die 400 Treppenstufen bergauf nicht unbedingt angenehmer war, als der Hinweg bereits, kann man sich denken.
Ich erwähnte es bereits: Auf Koh Tao aßen wir unglaublich gut. Und da Koh Tao natürlich großen touristischen Einfuss genommen hat, kann man hier sämtliches Fleisch in den Gerichten durch Tofu austauschen lassen. Allen voran das Restaurant Mama Tam, das für Lunch und Dinner geöffnet ist. Eine ganz große Empfehlung hier ist das Gericht Fried Cashew. Wir aßen es mit Tofu und den bekamen wir in Perfektion. Butterweich in Kombination mit der Sauce - unglaublich gut. Da Mama Tam sehr beliebt ist, empfiehlt es sich, nicht deutlich später als 18 Uhr zu kommen, sonst kommt es zu Wartezeiten.
Ein weiteres kulinarisches Highlight war das Restaurant Kanyas Kitchen. Ich träume heute noch von ihrem Panang Curry mit der perfekten Schärfe. Das Restaurant liegt etwas weiter den Berg hinauf in einer Seitenstraße und ist deswegen auch nicht ganz so überlaufen wie Mama Tam.
Zu Erwähnen gilt auch Mama Piyavan’s. Das Garlic Fried Tofu war SO gut (gibts auch mit Fleisch).
Und fürs Frühstück oder einen Mittagssnack kann ich den kleinen Stand “Fruit Salad” empfehlen. Hier gibt es Fruit Shakes und eine Bowl mit Früchten, Joghurt und Granola für nur ca. 2€. Sehr sehr lecker.
Ein paar persönliche Empfehlungen auf einen Blick
Zoom Skybar, Bangkok
Family Restaurant, Bangkok
Northlands Restaurant, Chiang Mai
Restaurant Mama Tams, Koh Tao
Restaurant Mama Piyavan, Koh Tao
Restaurant Kanyas Kitchen, Koh Tao
Affiliate Links und Kaffeekasse:
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