… USA
Auf einen Blick:
Hauptstadt: Washington D.C.
Sprache: Englisch
Währung: US Dollar $
Einreisebestimmungen: Einreise für Deutsche nur mit ESTA (90 Tage Aufenthalt)
Reisezeit: ganzjährig je nach Region
Die Staaten - ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Für mich ein Sehnsuchtsziel mit unglaublichen Erwartungen wie kaum ein Anderes weltweit. Man wird mit den USA einfach groß, egal ob Serien, Filme, Bücher.. Wenige Orte auf der Welt meint man im Vornherein schon so sehr zu kennen wie die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich kann schon mal vorweg nehmen: Jedes Vorurteil und jede Erwartung die ich an das Land hatte, wurde dem gerecht.
Mir fällt es schwer, die Orte, die wir besucht haben in Abschnitte zu unterteilen, da unsere Art zu Reisen hier so anders war als die Monate zuvor. Während unserer fast 11 Wochen im Land hatten wir die Möglichkeit, 7 Staaten zu bereisen. Unsere Reise startete in Kalifornien, in der wir das erste Mal Couchsurften. Weiter ging es nach Hawaii, bis heute der schönste Platz dieser Erde für mich. Hier machten wir das erste Mal ein Workaway, Arbeitenskraft im Austausch gegen kostenlose Unterkunft und Lebensmittel. Danach startete ein weiteres, neues Abenteuer: Roadtrip im Motorhome von Kalifornien bis Texas. Wie kriegt man also so viel Erlebtes sortiert?
Die USA sind das drittgrößte Land der Welt. Und das nicht nur von der Fläche ausgehend, sondern auch von der Einwohnerzahl. Durch die enorme Größe des Landes gibt es 4 Zeitzonen. Landschaft wie auch die Charaktere im Land könnten außerdem unterschiedlicher kaum sein. Doch eines haben die meisten unter ihnen wohl gemeinsam: Den American way of life! Darunter versteht man eine besondere Lebenseinstellung und eine gewisse Art zu denken und zu handeln geprägt vom American Dream. Dieser steht kurz gesagt für die Einstellung, dass jeder Mensch sich Wohlstand aneignen kann, wenn er nur hart genug dafür arbeitet. Vom Tellerwäscher zum Millionär also, den Spruch hat wohl jeder schon mal gehört. Natürlich gab und gibt es solche Lebensverläufe tatsächlich, aber wollen wir mal ehrlich sein, die Realität sieht anders aus, denn die USA sind auch geprägt von viel Armut und mäßigen bis nicht vorhandenen sozialen Absicherungen seiner Menschen.
Was das Land und seine Leute und eben diesen American Way of Life auch ausmacht ist die amerikanische Mentalität. Amerikaner sind sehr optimistisch und glauben, dass jeder für sein eigenes Glück verantwortlich ist. Und genau danach strebt man auch: Wohlstand und Glück. Das Streben nach Erfolg beginnt bereits im Jugendalter beim Ausüben von Sport an der Highschool und wird später auch das Gründen eigener Unternehmen weitergeführt. Diese Thematik wird auch oft in Songs und Filmen zum Ausdruck gebracht.
In den USA ist es ganz normal, Smalltalk zu halten, selbst wenn es nur für einen kurzen Moment an der Kasse ist. Viele Reisende, die ich bisher traf sind von dieser offenen Art der Amerikaner teilweise genervt oder beschreiben sie als oberflächlich und unecht, was ich so nicht immer bestätigen kann. Ein kurzes Beispiel: Ich bekam sehr häufig einfach so auf der Straße Komplimente zu meiner Flechthaarfrisur. Auch wenn das nur so daher gesagt war, hat es mir doch irgendwie ein Lächeln gezaubert und meinen Tag ein kleines bisschen schöner gemacht. Aber auch ansonsten trafen wir so einige tolle Menschen und Persönlichkeiten auf unserer Reise, alle waren wirklich an uns und unserer Reise interessiert und wir wurden sogar zum Essen eingeladen oder auf ein Bier während eines Konzertes. So ganz oberflächlich kann das doch gar nicht sein, oder?
Die Staaten stehen nicht auf jeder Liste eines Backpackers, da die Kosten immens hoch sind. Eine Reise bedarf also ein wenig Planung und Recherche, spontan kann hier schwierig werden, zumindest im Bezug auf Preise. Wie schon erwähnt haben wir, um zumindest die Kosten für Unterkünfte sparen ein paar neue Arten und Möglichkeiten des Reisens ausprobiert: Couchsurfen und Workaway, eine Art Freiwilligenarbeit gegen Kost und Logie.
Aber wie entscheidet man sich da eigentlich wo man anfängt und was man sehen möchte? Die Vielfalt des Landes ist unverwechselbar und die Natur einmalig. Von den schneebedeckten Rocky Mountains über wunderschöne Strände und mediterranes Klima in Kalifornien bis hin zu Wüste, dem heißesten Punkt der Erde und DEN Metropolen der Welt schlechthin. Während meiner Reise hatte ich die Möglichkeit, Teile von Kalifornien, Hawaii, Nevada, Arizona, Utah, New Mexico und Texas zu bereisen und von Anfang an stand für mich fest: Das reicht noch lange nicht, es gibt einfach noch so viel mehr zu sehen.
Good to know - ein bisschen Talk unter Reisenden
Bei der Einreise in die Staaten wird man gerne mal etwas genauer befragt, auch uns wurden viele Fragen gestellt bezüglich Aufenthalt und unserer Pläne im Land; ein wenig vorbereiten lohnt sich
Unterkünfte in den USA sind extrem teuer, wir probierten hier das erste Mal Couchsurfen aus; klar, ist man anfangs skeptisch, aber im Endeffekt hatten wir bei unseren Hosts, die in einer Villa im kalifornischen Ocean Side lebten, 2 unglaubliche Tage. Wir bekamen ein riesiges, super bequemes Bett (Luxus nach 4 Monaten Hostel!!), hatten richtig tolle Gespräche und wurden 4x zum Essen eingeladen.
Falls es doch ein Hostel oder Motel werden soll in den Großstädten: Achtet bei der Buchung auf die Lage! Wir hatten eine unschöne Situation in LA auf dem Weg zu unserem Motel und wurden fast überfallen
Um weitere Kosten zu sparen, kocht man natürlich am Besten selbst, die Preise für Lebensmittel im Walmart sind wirklich ok. Mein Tipp für eine Mahlzeit, falls euer Motel keine Küche hat: Wraps mit Gemüse gehen immer!
Ein paar persönliche Empfehlungen auf einen Blick
The Taco Stand, San Diego (günstige Burritos, riesen Portion)
Tropical Tribe, Honolulu (Acai Bowl)
Foodland, Oahu/Kauai (Poke Bowl)
Little Ceasars, Oahu (günstige Pizza)
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