… Peru

Auf einen Blick:

  • Hauptstadt: Lima

  • Sprache: Spanisch

  • Währung: Peruanische Sol (PEN)

  • Einreisebestimmungen: visumsfreie Einreise für Deutsche bis zu 90 Tagen

  • Reisezeit: peruanischer Winter, Trockenzeit (Juni bis September)

Peru, ein Highlight für viele Reisende in Südamerika und vor allem bekannt für das Weltwunder Machu Picchu. Doch Peru ist eigentlich noch viel mehr als das und so vielfältig wie kaum ein anderes Land der Welt. Vom Surfen auf der längsten Welle der Welt über Wanderungen in einem der tiefsten Canyon der Welt, bis hin zu den Anden in ihrer schönsten Pracht und wilden Amazonasdschungel ist hier alles geboten. So große Vielfalt bedeutet aber auch vor allem eins, ein wenig Planung und Zeit. Spoiler: Unsere Planung für Peru fand ich im Nachhinein ungenügend und die Zeit nicht ausreichend. Man muss einfach bedenken, dass man ab Arequipa durchgehend in einer Höhe von über 2000m unterwegs ist und der Körper öfter mal eine Pause braucht, als man es gewohnt ist. Wir waren viel zu viel unterwegs, haben jeden Tag etwas unternommen oder uns mit anderen Reisenden getroffen und waren nach dem 3 Wochen im Land wirklich sehr erschöpft, obwohl wir es vor Ort gar nicht so wahrgenommen haben. Außerdem kann es besonders in der Andenregion nachts bitterkalt werden. Viele Unterkünfte bieten auch leider keine Heizungen an.

Die meisten Peru-Reisen starten in der Landeshauptstadt Lima, die auch als die graue Stadt bekannt ist, da sie wortwörtlich den Hauptteil im Jahr von einer grauen Wolkendecke bedeckt ist. Lima ist aber auch als eine Stadt mit grandioser Kulinarik bekannt. Kaum in einer anderen Stadt finden sich so viele mit Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants wie in Perus Hauptstadt. Und ein Gericht sticht für diese Kulinarik besonders hervor: Ceviche. Ein Gericht aus rohem Fisch mit Zwiebeln, Limette, Zwiebeln, Chili, Pfeffer und Koriander. Ceviche schmeckt umso besser je näher man am Meer ist. Klar, es geht hier um frischen Fisch. 
Während das Leben in Lima schon fast westlich zugeht, sind andere Teile Perus deutlich indigener und von den Inka geprägt. Die Inka schufen in nur 300 Jahren das größte Reich des amerikanischen Kontinents und ihre Herschaft wird mit der des römischen Reiches verglichen. Hauptstadt des Reiches war Cusco und ich finde, die Geschichte spürt man vor Ort bis heute. 
Perus Andenlandschaft hat mich besonders fasziniert. Erstmalig zu Gesicht bekam ich die kargen, aber so einzigartigen Formationen auf der Fahrt von Ica nach Arequipa zu Gesicht und bin mir sicher, etwas Vergleichbares nie gesehen zu haben. Die Anden bestehen aus Bergen, Vulkanen, Wüstenlandschaft und Salzseen und gehören zu den längsten Gebirgszügen der Erde. Man befindet sich eigentlich immer auf einer Höhe von über 2000m über dem Meeresspiegel auf und an diese Höhe muss sich der menschliche Körper erst einmal gewöhnen, da er mit weniger Sauerstoff klarkommen muss als normalerweise. Viele bekommen die Symptome der bekannten Höhenkrankheit hier zu spüren, umso wichtiger ist es, sich hier genügend Zeit für die Akklimatisierung einzuräumen. 

Peru hat aber noch mehr zu bieten, z.B. eine Sandwüste mit einzigartiger Wüstenoase. Diese findest du im Ort Huacachina in der Nähe der Großstadt Ica. Die kleine Oase ist schon besonders, aber heutzutage wirklich getrieben von Tourismus. Ein Besuch ist sie aufgrund ihrer Einzigartigkeit aber sicher dennoch wert. 

Und nicht nur das; auch ein Teil der Lunge dieser Erde gehört zu Peru, der Amazonas Regenwald. Außerdem der höchste beschiffbare See dieser Erde im Süden Perus ist ein Highlight, der Titicacasee. 

Ich glaube spätestens jetzt ist klar: Dieser Vielfalt wird ein 2-wöchiger Aufenthalt im Land nicht gerecht. Nicht mal 3 Wochen sind hier ausreichend, da die Strecken wirklich abnormal lang sind. Nachtbusse fahren gut und gerne mal 20 Stunden oder mehr zwischen den Städten hin und her. 
Das Busfahren ist in Peru aber sehr einfach und angenehm. Es gibt richtige Luxusbusse mit 180°C Liegesitzen und ganz viel Komfort. Hier ist aber für jede Preisklasse etwas dabei. Ganz viel Komfort hat sicher seinen Preis, es geht mit weniger Komfort aber auch deutlich günstiger. Eine Fahrt mit einer mittelklassigen Gesellschaft von Cusco nach Lima z.B. kostete uns ungefähr 36€.

Ein Klick entfernt…

  1. Lima

  2. Huacachina

  3. Arequipa

  4. Cusco

Good to know -
ein bisschen Talk unter Reisenden

  • ich bin eigentlich kein Fan davon, zu behaupten, 2 oder 3 Wochen für eine Reise in ein X-beliebiges Land würden nicht ausreichen, so wie es in vielen Facebookgruppen der Fall ist, da mir bewusst ist, dass man viele Arbeitgeber gar nicht mehr Urlaub gewähren als 3 Wochen am Stück. Aber bei Peru muss ich kurz klein beigeben: wir haben das Land in 3 Wochen bereist (4 Stopps) und es war viel zu anstrengend! Gerade die Höhe in den Anden macht dem Körper einfach zu schaffen und man muss sich viel Zeit geben, um sich daran zu gewöhnen

  • gerade in den Andenregionen kann es nachts richtig kalt werden, wenn möglich, sucht euch in Cusco und co eine Unterkunft mit Heizung

  • ein Besuch des Macchu Pichu muss unbedingt ein wenig im Voraus geplant werden, da die Tickets auf Timeslots limitiert werden sonst ausverkauft sind, wir haben unsere einen Monat früher gekauft

Lima

Die graue Stadt. Und genau so zeigte sich Lima während unseres Aufenthaltes von ihrer besten oder schlechtesten Seite, das kann man nun interpretieren wie man möchte. Was sich aber für uns nach gut 3 Monaten in hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit am meisten bemerkbar machte, was das milde Klima. In Peru war Winter, tagsüber waren es um die 18-19°C und nachts kühlte es gut ab. Das war aber durchaus mal wieder angenehm.

Besonders sehenswert in Lima sind die bunten Stadtteile Miraflores und Barranco. Hier gibt es viel Streetart, schöne Ausblicke von den schroffen Klippen auf den grauen Pazifik und viele kleine Cafés und Restaurants. Wo wir bei Letzterem sind, Lima als Art Kulinarikhauptstadt Südamerika hat unglaublich gutes Essen zu bieten und wir freuten uns, das erste Mal Ceviche zu probieren. In einem kleinen, unscheinbaren Restaurant in einer Seitenstraße wurden wir fündig. Da unsere Spanischkenntnisse nach wie vor durchwachsen waren, bekamen wir nicht nur die Ceviche, sondern als Hauptgang auch Reis mit Bohnen und Ei. Das alles für einen sehr schmalen Taler. Solche günstigen Preise waren wir aus Zentralamerika gar nicht gewohnt.

Viel mehr hat Lima meiner Meinung nach aber gar nicht zu bieten. Ein Aufenthalt von 1-2 Tagen ist hier vollkommen ausreichend.

Huacachina

Eine Oase in einer Wüste gar nicht unweit von der Pazifikküste. Klingt eigentlich erstmal verrückt oder? Je näher man sich der Oase nähert, desto ‘normaler’ wird der Gedanke, denn man versteht, dass die Oase eigentlich gar keine mehr ist. Sorry, dass ich den Zahn jetzt erstmal ziehen muss, aber das entspricht leider der Wahrheit. Huacachina liegt unweit von Ica, einer größeren Stadt, die von Lima aus super easy mit dem “Peru-Bus” in gut 4-5 Stunden zu erreichen ist. Von Ica aus geht es mit dem Taxi oder dem Tuktuk nur gute 5 Minuten durch einige Sanddünen hindurch in die Wüste. Wesentlich unromantischer als ich mir das Ganze vorgestellt hatte, so war Ica wirklich direkt hinter der nächstgrößeren Sanddüne und die Oase als nicht mal ein wenig abgelegen. Und wie es mit solchen besonderen Orten dann so ist, sind sie schnell nur noch dem Tourismus gewidmet. 

Aber erstmal ein paar Fakten: Huacachina war tatsächlich einmal eine Oase, die von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist wurde. Sie wurde von den 50ern bis zu den 90ern hauptsächlich als Heilbad für reiche Gäste aus Lima genutzt. Seit den 90ern wuchs der Tourismus stetig und durch eben diesen stieg auch der Wasserverbrauch. Seither wurden Rohrleitungen aus Ica verlegt, über die zusätzliches Wasser hinzugeführt wird.

Um die Oase herum sind einige Hotels, Hostels und Restaurants angesiedelt, ein mehrtägiger Aufenthalt ist also möglich und so taten wir es beispielsweise. 

In den Sanddünen rund um den Ort werden Buggy fahren und Sandboarding angeboten. Die meisten Touren starten am späten Nachmittag und enden mit dem Sonnenuntergang in den Dünen. Dieser hat es wirklich in sich und ist einfach wunderschön. Man kann die Dünen für eine schöne Aussicht aber auch zu Fuß hochklettern.

Arequipa

Arequipa wird als die weiße Stadt bezeichnet und liegt zu Fuße 3er Vulkane an den Ausläufen der peruanischen Anden. Schon die Anfahrt und die ersten Anblicke auf die 3 Vulkane ist atemberaubend. Der anmutigste dieser 3 ist wohl der kegelförmige Mist, der bis heute aktiv ist und 5822m misst. Chachani hat eine Höhe von 6057m und gilt als einer der am Leichtesten zu besteigenen 6000er weltweit, was viele Bergsteiger in die Stadt zieht. Picchu Picchu ist der Letzte der 3 Vulkane und etwas kleiner. Picchu Picchu heißt zu deutsch übrigens ‘Berg Berg’.
Arequipa liegt auf 2300m über Normalnull und die Luft kann hier schon mal dünn werden. Besonders, wenn man beispielsweise mit dem Nachtbus aus Ica bei ungefähr Meeresspiegel anreist und anschließend auf 2300m wieder aussteigt ist Vorsicht geboten. 

Arequipas Altstadt erkundet man am Besten mit einer Free Walking Tour und lernt gleichzeitig viel über die Geschichte der Stadt. So lernten wir z.B. dass Misti ungefähr alle 2000 Jahre ausbricht und der letzte Ausbruch ungefähr 2000 Jahre zurückliegt. Wow! Er ist aber natürlich überwacht und jede Aktivität ist aufgezeichnet, so dass man sich keine Sorgen machen muss. Die Tour endete auf dem Dach des Restaurants “Waya Lookout” mit fantastischem Blick auf dem zentralen Platz “Plaza de Armas” und die imposante “Catedral de Arequipa”, hinter der Vulkan Mist thront.

Einen ebenso tollen Blick auf den Vulkan hat man zwar von fast überall in der Stadt, besonders schön ist er aber vom “Yanahuara Scenic Overlook”, wo die Spitze des Vulkans im Torbogen herausragt. Aber wie gesagt, der Vulkan ist fast aus jeder Ecke der Stadt zu erkennen und jede noch so kleine Gasse wird mit dem Vulkan wie aus dem Bilderbuch einfach nur fotogen, zu Fuß unterwegs sein lohnt sich hier also wirklich.

Besonders gutes Essen findet man in Arequipa nicht nur in den zahlreichen Restaurants, sondern auch in den großen Markthallen. Es gibt hier Ceviche, Kartoffelgratin, Aufläufe und Weiteres. Und das für den schmalen Taler. Knapp 1,50€ bezahlten wir pro Gericht. Ein Highlight für alle Vegetarier und Veganer stellt das Restaurant Omphalos dar. Hier gibt es einen Mittagstisch mit 3 Gängen für nur 3€.

Nahe an Arequipa inmitten der kargen Andenlandschaft liegt ein Salzsee, Laguna de Salinas auf über 4000m Höhe, der mittels Tour zu besuchen ist. Wir buchten eine Ganztagestour in der Agency “La Nueva Ruta - AllinCapac” für nur knapp 19€ pro Person und wurden schon am nächsten Tag 6 Uhr abgeholt. Zunächst ging es zu einem Viewpoint mit Blick auf alle 3 Vulkane. Anschließend ging es in ein kleines Restaurant zum Frühstück. Hier bekam jeder auch Kokatee, der in Peru üblicherweise gegen die Höhenkrankheit getrunken wird. Für uns war es das erste Probieren, des bitteren, grünen Trunks. Sagen wir mal so - mit viel Zucker ging’s. Wir fuhren mit dem Minivan über holprige Straßen hinauf zum Salzsee, machten fast 2000 Höhenmeter und sahen die ersten wilden Vikunas und Lamas. Die Landschaft war unglaublich. Kahl, Karg, aber dennoch beeindruckend schön.

Beim Salzsee angekommen stiegen wir langsam aus und schnupperten zum ersten Mal die dünne Luft. Und die hatte es wirklich in sich. Ich war aufgeregt, den schönen See in voller Pracht zu sehen, musste mich aber zurücknehmen, da ich merkte, wie mir schwindelig wurde. Wir verbrachten viel Zeit vor Ort, machten lustige Fotos und beobachteten eine kleine Herde Lamas. Weiter ging es zu heißen Quellen auf 4600m Höhe. Hier mussten wir passen, unser Kreislauf kam mit der Höhe nicht mehr zurecht und wir ruhten uns im Bus aus. Dennoch war es eine absolut gelungene Tour in einer Landschaft, die wir so noch nie zuvor erlebt hatten. 

Cusco

Cusco bedeutet übersetzt der Nabel der Welt und genau das war die Stadt für die Herrschaft des Inkavolks. Die Stadt wurde bereits um das 11. Jahrhundert gegründet und das in der Form eines Pumas, was beim Landeanflug besonders gut zu erkennen ist. Inmitten der Anden liegt sie auf einer Höhe von 3416m. Die schöne, trübselige Altstadt mit ihren kleinen Gassen, reichlich Restaurants und Märkten wurde 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. 

An Cusco kommt wohl kein Peru-Reisender vorbei. Die Stadt ist durch ihre Nähe auch der Ausgansort für den Machu Picchu und/ oder die dahinfahrenden Wanderungen um den Inka-TRail oder Salkantay Trek. Die beiden Letzteren sind nur 2 Möglichkeiten zum Weltwunder zu gelangen, denn dieses kann man natürlich auch ohne Wanderung über einige (komplizierte) Wege zu buchen. Machu Picchu ist eines der 7 Weltwunder, liegt auf 2430m höhe auf einem abgelegen Hochplateau im peruanischen Dschungel. Bis heute ist nicht erwiesen, wie die Inka die Stadt errichteten oder wie sie genannt wurde. Der Name Machu Picchu, der großer Berg bedeutet ist wohl erst nach der Entdeckung um 1911 entstanden. 
Ein Besuch bedeutet ein wenig Planung im Vorhinein, denn die Tickets sind pro Tag stark limitiert und in Timeslots aufgeteilt. War man einmal drin, darf man nicht mehr umdrehen und kann die Stätte nicht erneut mit seinem Ticket besuchen. Wir buchten unsere Tickets einen guten Monat im Voraus und würden das so auch weiterempfehlen. Spontan ist hier leider oft nicht mehr möglich. 

Es gibt 2 Möglichkeiten ohne eine der Wanderungen zur heiligen Stätte zu gelangen: Via Panorama Train durch die grüne Andenlandschaft oder der Low Budget Weg per Bus durch die Berge. Die Busfahrt von Cusco dauert aber gerne mal um die 6-7 Stunden und setzt noch eine Wanderung von 10km entlang der Bahngleise voraus, da der Machu Picchu Ausgangsort Aguas Calientes nicht per Fahrzeug zu erreichen ist. Nach Busfahrt und Wanderung schläft man eine Nacht im Ort und kann am nächsten Morgen den Aufstieg zum heiligen Berg antreten. Hierfür kann ein Shuttlebus genutzt werden, wer aber richtig Low-Budget unterwegs ist, geht die 1700 Stufen natürlich zu Fuß.
Der Zug hingegen fährt in den Ausgangsort hinein, so dass der Besuch von Machu Picchu als Tagestrip möglich ist und man abends wieder in Cusco sein kann. Je nachdem, welche Klasse man bucht kostet ein Roundtrip Ticket zwischen 250-360 US$.

Die Treks um den Salkantay und Inka-Trail setzen eine 4 oder 5 tägige Wanderung voraus. Hier kann man in den Agencys vor Ort verschiedene Tourpakete buchen. Da der Inka-Trail, auf dem man wirklich auf den Spuren der Inka wandert extrem beliebt ist, empfiehlt sich auch hier eine Buchung im Voraus. Wir entschieden und für den Salkantay Trek und buchten unsere Tour erst vor Ort über den Tourenanbieter Machu Picchu Reservations um unsere bereits vorhandenen Tickets für den Eintritt herum, was spontan gar kein Problem war. Auch ein Hostel für die Nacht in Aguas Calientes hatten wir bereits gebucht, so mussten wir das Hostel, in dem Teilnehmer des Treks normalerweise eingebucht werden nicht extra zahlen. Der 5 tägige Salkantay Trek führt am Namensgeber, dem Berg Salkantay auf 4650m Höhe vorbei und ist bis heute ein Highlight der Reise. An Tag 4 den so berühmten Machu Picchu von weitem bereits in voller Pracht und vollem Ausmaß zu sehen war der Wahnsinn. Man kann sich nicht vorstellen, wie hoch der bebaute Berg ist und noch weniger, wie die Inka das angestellt hatten. Ein separater Blogartikel zum Salkantay Trek mit allen Infos folgt.

Um Cusco herum gibt es aber noch viel mehr Highlights zu entdecken. Sei es der auf über 5200m liegende Rainbow Mountain, der unter Schneemassen lag und noch gar nicht lange bekannt ist oder weitere Inkastätten. In der Stadt findest du Angebote für jegliche Art von Touren. Es gibt wirklich so viel zu sehen dass ein Aufenthalt von einer  Woche in Cusco wie im Flug vergeht. Das würde ich davon abhängig machen, wie du den Machu Picchu besuchen möchtest. Da unsere Teilnahme am Salkantay Trek sehr kräftezehrend war, brauchten wir neben der vorhergehenden Akklimatisierung auf 3400m Höhe danach noch etwas Zeit um uns auszuruhen. Das sollte bei der Planung eines Besuches unbedingt berücksichtigt werden. 

Weitere Highlights in der Stadt waren für mich der authentische, lokale Markt San Blas. Hier findest du über Obst und Gemüse bis hin zu Accessoires und günstigem Essen fast alles. Aber auch ganz viel peruanische Kultur: In einigen Ecken findest du tote Lama-Babys, welche käuflich erworben werden können. Die Peruaner glauben daran, dass ein Lama-Baby ein Segen für einen Neubau bringt, sobald man ihn bei Bau des Hauses im Boden vergräbt. 

Einen tollen Ausblick auf die Stadt und die schneebedeckten Gipfel der Andenlandschaft hat man vom Mirador de Plaza San Cristobal, der zum Sonnenuntergang besonders schön ist.

Ein paar persönliche Empfehlungen auf einen Blick

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